Gustav Mahler liebte den Urlaub am Attersee und residierte in den Sommermonaten der Jahre 1893 bis 1896 im Gasthof zum Höllengebirge in Steinbach am Attersee.

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Gustav Mahler in Steinbach am Attersee

Gustav Mahler kam im Sommer 1893 zum ersten Mal nach Steinbach am Attersee. Seine Schwester Justine und die enge Familienfreundin Natalie Bauer-Lechner hatten fünf Zimmer im „Gasthaus zum Höllengebirge” reserviert, damit die Familie einen ausgedehnten Urlaub genießen konnte, fern des Großstadttrubels in dem Mahler seinen Lebensunterhalt als Dirigent und Manager verdiente.

Die atemberaubende Gegend wirkte Wunder auf Mahlers Kreativität; im Laufe von vier Sommern schuf er hier ein halbes Dutzend Lieder und zwei enorme Sinfonien. Um noch näher an die Natur heranzukommen und in Ruhe arbeiten zu können, ließ der Komponist ein Häuschen auf der Wiese am Seeufer bauen.

Dieses „Komponierhäuschen” gibt es noch immer und hat sich zu einem bedeutenden Anziehungsort für Mahler-Liebhaber rund um die Welt entwickelt.

Gustav Mahler Festival 2017

„In den nächsten Tagen mache ich einen kleinen Ausflug nach Ischl, wo ich seit Jahren immer Brahms treffe.“

Das 2. Gustav Mahler Festival in Steinbach am Attersee wirft einen Blick auf Mahlers Beziehung zu einem großen Zeitgenossen, Johannes Brahms, dessen 20. Todestag 2017 gefeiert wird. Beide Künstler genossen die Gegend um Steinbach, Mahler vor Ort und Brahms im naheliegenden Bad Ischl. Der jüngere Komponist besuchte den Älteren einige Male in der Zeit zwischen 1893 und 1896 - und zwar auf seinem Fahrrad. So wird auch den Festivalteilnehmern das Vergnügen geboten, sich auf die Spuren von Mahler zu begeben und die Reise nach Bad Ischl zu Johannes Brahms nachzustellen. 

Dort werden wir von Bürgermeister Hannes Heide begrüßt, verköstigt und eingeführt in die Welt von Brahms und schließlich einige seiner letzten Werke hören, die zum Teil in diesem kaiserlichen Kurort entstanden sind. Darüber hinaus bietet das Festival selbstverständlich Konzerte und Präsentationen, eine Ausstellung und eine Geburtstagsfeier für Gustav!

 

Gustav Mahler Komponierhäuschen Steinbach: Ausstellung

Vor mehr als 30 Jahren wurde das Komponierhäuschen von Gustav Mahler in Steinbach am Attersee mit einer permanenten Ausstellung ergänzt. Seither sind tausende Menschen aus aller Welt dorthin gepilgert, um die Schönheit der Umgebung und die magische Atmosphäre dieses winzigen Häuschens zu erleben. Die Verehrung für Mahler ist gewaltig gestiegen, eine zeitgemäße, internationale, medienwirksame Ausstellung wurde daher installiert.  Eine Aufgabe, deren wissenschaftlich fundierte Gestaltung von der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft übernommen wurde.

 

Die Themen wurden folgendermaßen aufgeteilt:

Wandtafeln

  1. Chronologie Mahlers Leben
  2. Schwerpunkt Attersee 1893 bis 1896 sowie Freunden und Verwandten
  3. Die Natur, das Volk und Des Knaben Wunderhorn
  4. Das Schnützelputzhäusel (Entstehung des Komponierhäuschens)
  5. 2. Symphonie
  6. 3. Symphonie

Der Inhalt wurde mit Übertiteln, Kurzfassungen, Zitaten und Detaildarstellung zweisprachig (Deutsch und Englisch schriftartlich differenziert) vermittelt und mit Photos und Faksimiles (später auch Audiospuren) ergänzt.

 

Audioguide

Die Tour beginnt bereits im Hotelbereich und gibt einen Überblick über Mahlers Beziehung zur Umgebung (Hotel, Ortschaft, Region) während sich der Benutzer auf dem Weg zum Komponierhäuschen macht.

 

In einer späteren Ausbauphase werden Ausstellungstafeln auf zusätzliche Hörbeispiele hinweisen, die auf weiteren Tracks aufgerufen werden können. Audio-Einführungen in die 2. und 3. Sinfonie sind auch geplant.

Einblick in das Komponierhäuschen von Gustav Mahler

Öffnungszeiten: ganzjährig, Eintritt: frei

 Schlüssel im Gasthof Föttinger erhältlich.

(Von 1.11. bis 20.4. telefonische Anmeldung erforderlich)

Gustav Mahler kam im Sommer 1893 zum ersten Mal nach Steinbach am Attersee. Seine Schwester Justine und die enge Familienfreundin Natalie Bauer-Lechner hatten fünf Zimmer im „Gasthaus zum Höllengebirge” reserviert, damit die Familie einen ausgedehnten Urlaub genießen konnte, fern des Großstadttrubels in dem Mahler sein Lebensunterhalt als Dirigent und Manager verdiente. Die atemberaubende Gegend wirkte Wunder auf Mahlers Kreativität; im Laufe von vier Sommern schuf er hier ein halbes Dutzend Lieder und zwei enorme Symphonien. 

 

Um noch näher an die Natur heranzukommen und in Ruhe arbeiten zu können, ließ der Komponist im Frühjahr 1894 von Baumeister Johann Lösch seinen Musikpavilion am Gelände des "Gasthof zum Höllengebirge", direkt am See, errichten. Lediglich ein Raum mit Doppelfenstern nach drei Seiten und einer Glastüre, einfach eingerichtet mit Tisch und Sessel, einem Ofen und natürlich einem Stutzflügel diente Mahler drei lange Sommer als Arbeits-Sanctuarium. Hier entstanden Teile der Zweiten und die gesamte Dritte Symphonie.

 

Das Häuschen diente lange Jahre als Waschküche, Schlachthaus und sogar als Sanitäranlage, was jedoch dessen Verfall verhinderte. Im Jahre 1985 wurde endgültig durch die Internationale Gustav Mahler Gesellschaft und die Familie Föttinger eine Gedenkstätte eingerichtet. Die neue Ausstellung  im  "Komponierhäuschen" wurde am 7. Juli 2016 durch Herrn Landeshauptmann Dr. Pühringer eröffnet. Sie hat sich zu einem bedeutenden Anziehungsort für Mahler-Liebhaber rund um die Welt entwickelt.


Historische Ansichten zu Gustav Mahler am Attersee

Gustav Mahlers Komponierhäuschen finden

Kontakt

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